Im Rahmen ihrer Mitgliederversammlung am 06.04.2017 hat die Grafschafter Bürgergemeinschaft e.V. ihren Mitgliedern zunächst Rechenschaft über das Jahr 2016 abgelegt. Im Anschluss daran hat Thomas Nerlinger, Geschäftsführer und Mitglied des Vorstands der Gesundheitsregion EUREGIO e.V., in seiner Funktion als Projektleiter die „Dorfgemeinschaft 2.0“ gemeinsam mit den wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen Daniela Stutz (Gesundheitsregion EUREGIO) und Marie Süßmuth (Hochschule Osnabrück, Campus Lingen) vorgestellt.

Zur Einführung in die Ziele dieses Projektes wurde ein kurzer Film (abrufbar unter www.dorfgemeinschaft20.de) gezeigt, in dem ein Mitglied der Grafschafter Bürgergemeinschaft als Hauptdarsteller mitgewirkt hat. Dieses Mitglied erläuterte im Anschluss in einem Gespräch mit Thomas Nerlinger die Bedeutung der Hilfen durch die Grafschafter Bürgergemeinschaft für sein tägliches Leben. Ohne diese Hilfen sei es ihm nicht mehr möglich, seinen Haushalt zu führen. Auch Arbeiten in seinem Garten könne er selbst nicht mehr leisten. Seine Tochter betonte, die Familie sei froh, dass sie ihren Vater durch die Hilfe der Grafschafter Bürgergemeinschaft gut versorgt wisse.

Im weiteren Verlauf wurden mit den Mitgliedern die Möglichkeiten und die Bereitschaft diskutiert, technische Unterstützung bei der Kommunikation und dem Datenaustausch in Anspruch zu nehmen. Hierbei wurde deutlich, dass eine generelle Bereitschaft der Nutzung technischer Hilfsmittel durchaus vorhanden ist. Von verschiedenen Mitgliedern wurde hervorgehoben, dass eine bedarfsgerechte technische Hilfestellung bei der Entwicklung und Erprobung gewünscht werde.

Thomas Nerlinger erläuterte, dass im Rahmen der Dorfgemeinschaft 2.0 ein „virtueller Dorfmarktplatz“ eingerichtet werden soll, auf dem Produkte und Hilfen des täglichen Bedarfs angeboten und nachgefragt werden können. Hierzu ist die Entwicklung einer digitalen Anwendung vorgesehen. Der Vorstand der Grafschafter Bürgergemeinschaft hat den Vorschlag von Thomas Nerlinger positiv aufgenommen, an der Entwicklung einer solchen digitalen Anwendung mitzuwirken. Dabei kann die fünfjährige praktische Erfahrung des Vereins mit einfließen. Ein erstes Treffen zu diesem Thema zwischen dem Vorstand der Grafschafter Bürgergemeinschaft und Vertretern des Teams der Dorfgemeinschaft 2.0 soll in absehbarer Zeit stattfinden.