Die gewählten Leistungsbereiche wurden dem Leistungsangebot eines Vereins mit der gleichen Zielsetzung und 20-jähriger Erfahrung entnommen und entsprechen damit sehr genau den realistischen Erfordernissen.

Die Leistungsbereiche werden entsprechend einer eigenen regionalen Bedarfserhebung unter der Mitgliedschaft nach Dringlichkeit organisiert und eingerichtet. Dabei steht für uns die Verlässlichkeit der Bereitstellung im Vordergrund. Alle Hilfen werden von freiwilligen Helfern im Rahmen der Nachbarschaftshilfe geleistet. Ein Anspruch auf fachlich-qualifizierte Hilfe besteht nicht. Selbstverständlich werden die individuellen Fähigkeiten, Neigungen und Fertigkeiten der Helfenden bei der Einteilung der Hilfsdienste berücksichtigt

Hilfen im Haus

(Spülen, Aufräumen, Müll entsorgen, Putzarbeiten, Einkäufe, Geburtstagsfeiern vorbereiten)

Handwerkliche Hilfen am Haus

(Wasserhahn reparieren, Steckdose befestigen, Bilder aufhängen, Möbel rücken)

Hilfen im Garten

(Rasen mähen, Unkraut jäten, jahreszeitliche Gartenarbeiten)

Fahrdienste

(Hol- und Bringdienste, Besuchsdienste, Mobilität, kurze Fahrten)

Besuch- und Begleitdienste

(Förderung der Kommunikation und Besuchskontakte gegen das Alleinsein, Begleitung bei Spaziergängen, gemeinsame Veranstaltungen)

Betreuung und Beratung

(Das „Offene Ohr“ für alle Belange der Mitglieder, z.B. Beratung bei barrierefreien Umbau, Umzüge organisieren, Formulare ordnen oder ausfüllen)

 

Pflegedienste werden von uns nicht erbracht, sondern von den örtlichen Pflegediensten geleistet.

Die genannten Dienste können nur von Vereinsmitgliedern genutzt werden.

Für die Inanspruchnahme von Hilfeleistungen berechnet der Verein 8,60 € je Stunde. Abgerechnet werden Leistungen je Viertelstunde. Wartezeiten und Wegezeiten werden mitgerechnet.

Für Fahrdienste werden zusätzlich 30 Cent je km sowie eine Anfahrtpauschale von 1,50 € berechnet. Als Fahrtstrecke gilt die Entfernung von der Wohnung des Hilfenehmers bzw. vom Abfahrtsort bis zum Zielort und der Rückweg.

Die Leistungen und Kosten werden auf einem Auftragsblatt erfasst, dass vom Hilfenehmer zu unterzeichnen ist. Das Entgelt wird vom Konto des Hilfenehmers abgebucht. Soweit ein Hilfenehmer selbst zuvor Zeitguthaben angespart hat, erfolgt eine Verrechnung der in Anspruch genommenen Leistungen mit vorhandenen Zeitguthaben.